Zwischen 1994 und 2008 stieg der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit Bluthochdruck um 27 Prozent. Das ist das Ergebnis einer amerikanischen Studie. Die Hauptrisikofaktoren sind Übergewicht und eine zu salzhaltige Ernährung. Experten fordern, Bluthochdruck bereits im Kindesalter zu behandeln, um Folgeschäden im Erwachsenenalter zu vermeiden.
Synthetische Süßstoffe wie Aspartam und Saccharin ersetzen in vielen Lebensmitteln den Zucker. Nach neuesten Erkenntnissen der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) sind die Zuckerersatzstoffe keinesfalls unbedenklich. Sie stören den Zuckerstoffwechsel und stehen im Verdacht, das Risiko für Typ-2-Diabetes zu erhöhen.
Unsere Leber hat einiges zu tun: fettes Essen und Übergewicht, Alkohol, Medikamente, Viruskrankheiten und Umweltgifte machen ihr zu schaffen. Das alles beansprucht das wichtigste Entgiftungsorgan unseres Körpers. Wird es der Leber zu viel, drohen dauerhafte Leberschäden. Eine ernstzunehmende, doch wenig beachtete Folge schwerer Lebererkrankungen ist die Leber-Hirn-Störung (LHS). Darauf macht die Initiative „Lichtblicke“ aufmerksam.
Tägliches Sitzen von mehreren Stunden ist riskant für Herz und Kreislauf, besonders wenn kein Ausgleich durch Bewegung erfolgt. Wie man kinderleicht seine Aktivität in den Alltag integriert und sie bewusst steigert, erklärt die Deutsche Herzstiftung.
Im Jahr 2011 mussten circa 28.000 Deutsche ins Krankenhaus, da sie sich im dem Bakterium Clostridium difficile infiziert haben. Der Erreger breitet sich häufig nach der Einnahme von Antibiotika im Darm aus und zerstört die Darmschleimhaut. Die Experten der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) raten deshalb zu einem bedachten Einsatz von Antibiotika.
Bei einem epileptischen Anfall denken die meisten Menschen an einen Sturz mit Bewusstseinsverlust oder krampfenden Extremitäten. Dabei handelt es sich jedoch nur um eine mögliche Erscheinungsform der epileptischen Krämpfe. Weniger bekannt ist die als „Absence“ bekannte Anfallsform der Epilepsie. Sie wird von Außenstehenden oftmals gar nicht erkannt. Dr. Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) erklärt, worum es sich handelt.
Eine ungewöhnliche Atemmaske entwickelt hat die Medizinerin Elena Bodnar. Zunächst amüsiert der Gedanke, dass jemand eine Büstenhalter-Atemmaske erfindet. Auf den zweiten Blick jedoch macht die Erfindung durchaus Sinn: Jede Frau kann ihn bei sich tragen und im Notfall gleichzeitig sich und eine Begleitperson schützen.
Eine Rehabilitation hilft vielen Krebspatienten nach der Akutbehandlung wieder zurück ins alltägliche Leben. Dennoch ist die Zahl der Anträge auf Rehabilitation nach einer Krebserkrankung seit 2011 rückläufig. Warum Krebspatienten Reha-Leistungen in Anspruch nehmen sollten und wo sie bei der Antragstellung unterstützt werden, erklärt Professor Dr. Hans-Helge Bartsch, Mitglied im Patientenbeirat der Deutschen Krebshilfe.
Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.
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Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.
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Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?
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Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.
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Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.
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