Bluttest verrät Alzheimer-Risiko


Frühere Diagnose möglich?
Bluttest verrät Alzheimer-Risiko

Ein neuer Bluttest weist auf das zeitnahe Auftreten einer Alzheimererkrankung hin. Entscheidend ist dabei die Konzentration bestimmter Fette im Blut. Dies teilten Forscher der Georgetown Universität mit.

Millionen Menschen betroffen

Weltweit leiden rund 44 Millionen Menschen an einer Demenz. Experten schätzen, dass sich dieser Wert bis 2050 verdreifacht. Wenn sich die ersten Symptome zeigen, wie Verwirrtheit oder Erinnerungslücken, ist das Gehirn bereits geschädigt. Aus diesem Grund ist die Entwicklung eines Tests, der das Alzheimerrisiko vor Auftreten der Beschwerden bestimmt, für eine frühe Behandlung entscheidend.

Fette weisen auf Alzheimer-Risiko hin

Ein Forscherteam um Howard Federoff analysierte Blutproben von insgesamt 525 Menschen über 70 Jahren. In einem ersten Schritt verglichen die Wissenschaftler Blutproben von 53 Alzheimer-Patienten mit Blutproben von 53 Menschen ohne kognitive Einschränkungen. Dabei stellten sie fest, dass sich die Werte von zehn Fetten zwischen den beiden Gruppen unterschieden. In einem zweiten Schritt bestimmten sie diese zehn Fette im Blut der übrigen 419 Probanden. Dabei gelang es ihnen, anhand der Fettkonzentration im Blut mit einer Genauigkeit von 90 Prozent vorherzusagen, wie hoch das jeweilige Risiko einer Demenz-Erkrankung der Studienteilnehmer in den nächsten drei Jahren ist.

Die Ergebnisse werden jetzt in größeren klinischen Studien überprüft. Weiterhin gilt es zu klären, was genau die Veränderung der Fette im Blut verursacht.

News

Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang

Die Mitte macht´s

Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.   mehr

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Hilfe fürs Arthroseknie
Hilfe fürs Arthroseknie

Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juli

Sicher feiern mit Diabetes

Sicher feiern mit Diabetes

Ob Badesee oder Festival

Grillpartys, Musikfestivals oder entspannte Nachmittage am Badesee gehören für viele Menschen zu den ... Zum Ratgeber
Apotheke Lintorf
Inhaberin Ruth Apolke
Telefon 05472/72 46
Fax 05472/74 20
E-Mail apothekelintorf@gmx.de