Viel Trinken bei Blasenentzündung


Wenn Kälte die Blase quält
Viel Trinken bei Blasenentzündung

Wenn es kalt ist, plagt viele Deutsche eine Blasenentzündung. Ständiger Harndrang, starke Stiche und Brennen beim Wasserlassen sowie Druckbeschwerden im Blasenbereich und im Unterleib sind die Folgen. Wie beugt man einer Blasenentzündung vor und welche natürlichen Mittel helfen?

Harnröhre durchspülen

Auslöser einer Blasenentzündung sind Keime. Zu 80 Prozent handelt es sich dabei um E-Coli-Bakterien aus dem eigenen Darm. Sind die Schleimhäute im Harnsystem durch eine Unterkühlung schlecht durchblutet, haben die Keime leichtes Spiel. Nach ihrem Eindringen in die Harnröhre entzündet sich die Blasenschleimhaut (Zystitis). Ist die Entzündung sehr heftig, strahlen die Schmerzen bis in die Lenden und Oberschenkel aus. Bei einer Blasenentzündung riecht der Harn meist unangenehm und sieht trübe aus.

Eine leichte Blasenentzündung kann man oft selbst mit natürlichen Mitteln behandeln, zum Beispiel mit Präparaten, die Cranberries enthalten. Zudem empfiehlt es sich, besonders viel zu trinken. Das spült die Keime aus dem Harntrakt aus. Zwei bis drei Liter sollten es sein, am besten Tee oder Wasser. 

Bei Fieber zum Arzt

Ist die Entzündung jedoch nach zwei bis drei Tagen nicht verschwunden, sollten Betroffene einen Arzt aufzusuchen. Dann hilft nur ein Antibiotikum. Bei Fieber, Blut im Urin oder Rückenschmerzen sofort einen Arzt aufsuchen. Diese Beschwerden sind ein Anzeichen dafür, dass die Keime bis in die Nieren vorgedrungen sind und eine Nierenentzündung ausgelöst haben.

Wer sich warm einpackt, beugt einer Blasenentzündung vor. Vor allem die unteren Körperpartien sollte man warm halten, inklusive der Füße. Nach dem Toilettengang und beim Duschen immer von vorne nach hinten wischen, damit Bakterien aus dem Darm nicht an den Eingang der Harnröhre gelangen. Zusätzlich gilt auch beim Vorbeugen: Viel trinken und die Blase regelmäßig entleeren.

News

Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang

Die Mitte macht´s

Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.   mehr

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Hilfe fürs Arthroseknie
Hilfe fürs Arthroseknie

Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juli

Sicher feiern mit Diabetes

Sicher feiern mit Diabetes

Ob Badesee oder Festival

Grillpartys, Musikfestivals oder entspannte Nachmittage am Badesee gehören für viele Menschen zu den ... Zum Ratgeber
Apotheke Lintorf
Inhaberin Ruth Apolke
Telefon 05472/72 46
Fax 05472/74 20
E-Mail apothekelintorf@gmx.de