Hautkrebsvorsorge: Akzeptanz steigt


Gesetzlicher Anspruch auf Screening
Hautkrebsvorsorge: Akzeptanz steigt

Ab dem 35. Lebensjahr haben gesetzlich Versicherte einen Anspruch auf das Hautkrebs-Screening als kostenlose Kassenleistung. Doch viele Menschen wissen das nicht, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt. Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) fordert Aufklärung.

Um die eigene Haut besorgt

Die von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft in Auftrag gegebene Umfrage sollte klären, wie das Angebot der gesetzlichen Krankenversicherung zur Hautkrebsfrüherkennung in der Öffentlichkeit ankommt. Rund 1.000 gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren nahmen an der Umfrage im Frühjahr 2013 teil.

Die ausgewerteten Daten zeigen: Das Interesse an der Hautkrebsfrüherkennung steigt. So zeigten sich 51 Prozent der Befragten bezüglich Hautkrebs persönlich besorgt, über 90 Prozent hielten Vorsorgeuntersuchungen für wichtig. Die breite Mehrzahl der Befragten bevorzugte ein Screening nach Facharztstandard: 79 Prozent gaben an, sie würden eine solche Untersuchung bei einer Hautärztin oder einem Hautarzt durchführen lassen. 97 Prozent der Befragten zeigte eine positive Haltung zum Hautkrebs-Screening, aber nur etwa ein Drittel nahm bisher eines in Anspruch.

Gesetzlichen Anspruch wahrnehmen

Dr. Ralph Kiedrowski vom Vorstand des BVDD betont: „Nur rund 50 Prozent der Anspruchsberechtigten wissen, dass sie ab dem 35. Lebensjahr einen gesetzlichen Anspruch auf das Hautkrebs-Screening als kostenlose Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung haben. Das sind gerade einmal sechs Prozent mehr als bei der gleichen Umfrage im Jahr 2011. Angesichts anhaltend hoher Hautkrebsraten muss hier deutlich mehr Aufklärung und von möglichst vielen Stellen erfolgen." Kiedrowski fordert Krankenkassen dazu auf, das Hautkrebs-Screening bei den Versicherten verstärkt bekannt zu machen.

News

Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang

Die Mitte macht´s

Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.   mehr

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Hilfe fürs Arthroseknie
Hilfe fürs Arthroseknie

Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juli

Sicher feiern mit Diabetes

Sicher feiern mit Diabetes

Ob Badesee oder Festival

Grillpartys, Musikfestivals oder entspannte Nachmittage am Badesee gehören für viele Menschen zu den ... Zum Ratgeber
Apotheke Lintorf
Inhaberin Ruth Apolke
Telefon 05472/72 46
Fax 05472/74 20
E-Mail apothekelintorf@gmx.de