Schnarcher leben gefährlich


Tagesmüdigkeit birgt Unfallgefahr
Schnarcher leben gefährlich

Starke Schnarcher, die unter nächtlichen Atemaussetzern leiden, sind stärker gefährdet sich tagsüber zu verletzen oder einen Unfall zu bauen. Schuld ist die chronische Tagesmüdigkeit, wie der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte meldet.
Gefährliche Atemstillstände
Bei vielen Schnarchern setzt nachts regelmäßig der Atem aus: Sie leiden unter der so genannten Schlafapnoe. Ein ausreichend langer und erholsamer Schlaf ist daher für viele Betroffene die Ausnahme. Viele sind daher tagsüber müde und können sich schwer konzentrieren. Das Risiko für Unfälle und Verletzungen ist für Menschen mit Schlafapnoe höher als für Nicht-Schnarcher. Gefährdet sind besonders Berufs- und Fernfahrer. Schnarchern empfiehlt es sich daher, einen HNO‐Arzt aufzusuchen, um die Ursache für ihre Schlafapnoe zu klären.

Jeder dritte schnarcht

In Deutschland gehört etwa jeder dritte Erwachsene zu den mehr oder weniger regelmäßigen Schnarchern. Unter dem Schlafapnoe‐Syndrom leiden hierzulande etwa vier Prozent der Erwachsenen, vor allem Übergewichtige. Das Behandlungsspektrum für Schnarcher ist groß. Abhängig von der Ursache reicht es von Diätmaßnahmen, über eine nächtliche Überdruckbeatmung bis hin zu einem operativen Eingriff.

Meistens spielen die Lebensgewohnheiten bei Schnarch-Problemen eine zentrale Rolle. Oft verringern sich die Apnoen oder verschwinden ganz, wenn man sein Übergewicht reduziert Wer seinen Nikotin- und Alkoholkonsum einschränkt, auf Schlafmittel verzichtet und sich regelmäßig bewegt, kann die Symptome ebenfalls lindern.

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