Auf gesunden Lebensstil achten


Insulin lässt Krebszellen wachsen
Auf gesunden Lebensstil achten

Ein gesunder Lebensstil senkt nicht nur das Risiko für Diabetes, sondern auch für einige Krebserkrankungen. Anlässlich des Weltgesundheitstages ermuntert die Deutsche Krebshilfe zu einem gesunden Lebensstil.
Viele Lebensmittel enthalten hohe Mengen an Fett und Zucker. Eine kalorienreiche Ernährung mit gleichzeitigem Bewegungsmangel fördert Übergewicht, das die Entwicklung von Diabetes Typ 2 begünstigt. Deutschlandweit leiden fast 7,3 Millionen Menschen an Diabetes mellitus.
Bewegungsmangel und Diabetes vermindern Insulinempfindlichkeit
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Diabetes mellitus. Bei der Autoimmunerkrankung Diabetes Typ 1 führt das Zusammenspiel der erblichen Veranlagung mit äußeren Faktoren wie einer Viruserkrankung und einer Fehlsteuerung des Immunsystems zu der Stoffwechselkrankheit. Bei dieser ist die Produktion des körpereigenen Hormons Insulin gänzlich gestört, sodass der Insulinmangel durch Spritzen des Hormons ausgeglichen wird.

Bei der Entwicklung eines Diabetes Typ 2 spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Die Körperzellen der Betroffenen reagieren nur in geringem Maße auf Insulin und die Betazellen sind in ihrer Funktion beeinträchtigt. Bewegungsmangel, fettreiche Ernährung, Bewegungsmangel oder Übergewicht tragen dann zu einem Ausbruch der Stoffwechselkrankheit bei. Während der Körper bei Diabetes Typ 2 anfangs noch eine geringe Menge an Insulin selbst produziert und eine Lebensstiländerung zu Therapiebeginn oft ausreicht, geht der relative Mangel später in einen absoluten über. Wie beim erblich bedingten Diabetes Typ 1 müssen Betroffene dann lebenslänglich Insulin spritzen.

Gleichzeitig sprechen die Körperzellen bei Personen mit Diabetes mellitus beider Typen nur noch geringfügig auf Insulin an. Bewegungsmangel trägt zu einer verminderten Insulinempfindlichkeit der Muskelzellen bei.

Viele Krebszellen verwenden Insulin zum Wachsen
Ein ungesunder Lebensstil begünstigt jedoch nicht nur Diabetes, sondern auch verschiedene Krebserkrankungen. „Viele Krebszellen nutzen Insulin als Wachstumsfaktor. Ein dauerhaft erhöhter Insulinspiegel kann so für ein vermehrtes Wachstum von Krebszellen sorgen. Typ-2-Diabetes ist ein Risikofaktor insbesondere für Leber-, Brust-, Darm-, Bauchspeicheldrüsen- und Gebärmutterschleimhautkrebs“, erläutert Prof. Dr. Dr. Michael Leitzmann vom Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin des Universitätsklinikums Regensburg.

Gesunder Lebensstil beugt Krebserkrankungen vor

Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April motivieren die Experten zu einem gesunden Lebensstil, der das Risiko für Übergewicht, Diabetes und Krebserkrankungen senkt. „Krebserkrankungen vorzubeugen ist leichter als sie zu behandeln“, berichtet Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Sich regelmäßig bewegen und ein ausgewogener Speiseplan mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten sowie wenig Fett und Fleisch sind gesund, verhindern Übergewicht und senken das Krebs- und Typ-2-Diabetes-Risiko.“ Auch Rauchverzicht sowie ein moderater Alkoholkonsum oder bestenfalls Alkoholverzicht tragen zu einem gesunden Lebensstil bei.

News

Unterleibsschmerzen bei Frauen
Unterleibsschmerzen bei Frauen

Viele Ursachen behandelbar

Viele Frauen leiden regelmäßig an Schmerzen im Unterleib – zum Beispiel in Zusammenhang mit der Menstruation. Viele Frauen akzeptieren die Beschwerden, weil sie glauben, dass sich dagegen nichts tun lässt. Doch viele Ursachen sind gut behandelbar.   mehr

Alte Menschen oft falsch therapiert
Alte Menschen oft falsch therapiert

Zu wenig oder zu viele Medikamente

Eine aktuelle Gesundheitsstudie zeichnet ein alarmierendes Bild: Viele ältere Menschen in Deutschland erhalten Medikamente, die ihnen eher schaden als nutzen könnten – gleichzeitig bleibt eine notwendige Behandlung bei schweren Erkrankungen oft aus.   mehr

Übungen gegen chronische Schmerzen
Übungen gegen chronische Schmerzen

Achtsamkeit und Atmen

Viele Betroffene wissen: Chronische Schmerzen lassen sich selbst mit Medikamenten nicht immer vollständig kontrollieren. In solchen Situationen können Atemtechniken, Entspannungsverfahren und Achtsamkeitsübungen helfen, besser mit den Beschwerden umzugehen.   mehr

Wie Medikamente den Geschmack verändern
Wie Medikamente den Geschmack verändern

Von bitter bis metallisch

Ein funktionierender Geschmacksinn ist für viele Menschen ein entscheidendes Stück Lebensqualität. Schließlich ist Essen und Trinken nicht nur überlebensnotwendig, sondern auch eine Genussfrage. Was aber tun, wenn Medikamente das Geschmacksempfinden stören?   mehr

Kind nicht im Auto vergessen!
Kind nicht im Auto vergessen!

Vorsicht Hitzetod

Auch wenn es schnell gehen muss: Bei sommerlichen Temperaturen sollten Eltern ihre Kinder nicht im Auto warten lassen. Denn im Wageninneren steigen die Temperaturen oft schon nach 30 Minuten auf bis zu 40 Grad – und bringen gerade kleine Kinder in Lebensgefahr.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juni

Sicher feiern mit Diabetes

Sicher feiern mit Diabetes

Ob Badesee oder Festival

Grillpartys, Musikfestivals oder entspannte Nachmittage am Badesee gehören für viele Menschen zu den ... Zum Ratgeber
Apotheke Lintorf
Inhaberin Ruth Apolke
Telefon 05472/72 46
Fax 05472/74 20
E-Mail apothekelintorf@gmx.de