Langsam oder schnell inhalieren?


Anwendung hängt vom Präparat ab
Langsam oder schnell inhalieren?

Zur Behandlung von Atemwegs- und Lungenerkrankungen wie Asthma stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. Viele dieser Medikamente werden inhaliert. Wie man gebräuchliche Inhalationssysteme korrekt verwendet, hängt dabei vom Präparat ab. Darauf weist die Deutsche Atemwegsliga e.V. hin.

Bei Dosieraerosolen langsam atmen

Bei inhalativen Medikamenten ist deren Wirkung stark von der Menge des Medikamentes abhängig, die letztendlich in die Bronchien gelangt. Dabei hängt die korrekte Anwendung in einem hohen Maß vom jeweiligen Präparat ab. Gebräuchliche Inhalationssysteme sind zum Beispiel Dosieraerosole und Pulverinhalatoren.

Aus Dosieraerosolen tritt bei Auslösung ein Nebel mit hoher Geschwindigkeit aus. Die Teilchengröße der Nebenpartikel ist durch Eigenschaften des Inhalators bestimmt. Eine relativ langsame, mit der Auslösung koordinierte Einatmung beugt einer unerwünschten Ablagerung des Medikaments im Rachen vor. Beim langsamen Einatmen kann das Medikament deshalb besser die Bronchien erreichen.

Pulverinhalatoren: Atemzug liefert Energie

Im Gegensatz zum „fertigen“ Nebel aus dem Dosieraerosol wird das Pulver aus dem Pulverinhalator erst durch den Inhalationsvorgang vernebelt. Das heißt: Es wird mit Raumluft vermischt und in kleine, einatembare Teilchen umgewandelt. Die hierzu erforderliche Energie wird durch den Atemzug geliefert. Deshalb ist bei vielen Pulverinhalatoren eine schnelle Einatmung nötig. Nutzer von Inhalationssystemen sollten sich über die korrekte Anwendung im Beipackzettel oder beim Apotheker informieren.

News

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Hilfe fürs Arthroseknie
Hilfe fürs Arthroseknie

Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.   mehr

Unterleibsschmerzen bei Frauen
Unterleibsschmerzen bei Frauen

Viele Ursachen behandelbar

Viele Frauen leiden regelmäßig an Schmerzen im Unterleib – zum Beispiel in Zusammenhang mit der Menstruation. Viele Frauen akzeptieren die Beschwerden, weil sie glauben, dass sich dagegen nichts tun lässt. Doch viele Ursachen sind gut behandelbar.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juli

Sicher feiern mit Diabetes

Sicher feiern mit Diabetes

Ob Badesee oder Festival

Grillpartys, Musikfestivals oder entspannte Nachmittage am Badesee gehören für viele Menschen zu den ... Zum Ratgeber
Apotheke Lintorf
Inhaberin Ruth Apolke
Telefon 05472/72 46
Fax 05472/74 20
E-Mail apothekelintorf@gmx.de